Leben am Fluss

Nachdem wir in den vergangenen 4 Wochen als Fahrradnomaden durch Osteuropa getourt sind, hat das Abenteuer in dieser Nacht nach einem letzten Bad im Schwarzen Meer ein angemessenes Ende gefunden. Es gab allerhand Erlebnisse, die jetzt erst einmal aufgearbeitet werden müssen. Dabei denke ich an interessante Begegnungen mit netten Menschen, eindrucksvolle Landschaften, idyllischste Nachtplätze, die Begegnung mit einer vollkommen anderen Kultur und unzählige Bäder in der Donau. Aber auch dubiose Begegnungen an Landesgrenzen, rücksichtslose LKW-Fahrer, aggressive Hunde und Sackgassen spielen dabei eine Rolle.

In diesem Jahr gibt es erstmals eine filmische Reisereportage. Die meisten Fotos wurden von Manu auf Diafilm aufgenommen und müssen zunächst entwickelt werden, das Videomaterial gesichtet und die Eindrücke verabreitet werden. Nur eines ist schon jetzt klar. Die Reise war ein echtes Abenteuer und hebt sich von allen bisherigen Touren in Westeuropa ab. Zwar war es mir nicht möglich, Blogeinträge direkt von der Tour zu liefern, da wir uns speziell in den letzten Tourwochen nie sehr lange in großen Städten aufhielten. Twitter war somit die einzige, wenn auch einseitige Verbindung zu allen die die Tour verfolgt haben.

Danke an dieser Stelle noch einmal für die zahlreichen Grüße und Motivationen. Ohne sie wäre es uns deutlich schwerer gefallen! Ich bin euch jetzt natürlich einen ausführlichen Bericht schuldig. Das geht auch gleich morgen los, da die Eindrücke jetzt noch frisch und unverfälscht sind.

Die Dias bekommt ihr nächste Woche hier zu sehen, der Film wird voraussichtlich im Dezember 2009 natürlich auch hier zu sehen sein.

Kleine Statistik:

  • gefahrene Kilometer 3200
  • durchschnittliche Reisegeschwindigkeit: 20,5 km/h
  • Pannen: 3 Platten, kaputtes Schutzblech, Defekt an Sattelstütze
  • Grenzüberquerungen: 7
  • Flucht vor Hunden: ca. 45 (30 davon in Rumänien)