Photos von der Kreuzigung gibt es hier (ACHTUNG: blutig)

Gestern fanden in San Fernando (Batangas) die jährlichen Osterkreuzigungen am Karfreitag statt. Unsicher ob wir als Ausländer dieses Jahr überhaupt zu dieser scheinbar religiösen Veranstaltung zuschauen dürften, erlebten wir am Ende eine Mischung aus Selbstgeißelung, Theater und Kitsch. Von spiritueller Atmosphäre kann keine Rede sein. Allein schon wegen dem “VIP-Bereich” mit Zuschauer-Tribüne mit bestem Blick auf die Kreuze.

In den letzten Wochen verbreitete die Lokalpresse in Manila immer wieder die Stellungnahmen der Sektenverantwortlichen, die Teilnahme von Ausländern an der Zeremonie auschließen, da sich im Vorjahr offenbar einige Touristen unter die Selbstgeißler gemischt hatten, um sich über diese lustig zu machen. Übrigens ist es in diesem Zusammenhang richtig, von einer Sekte zu sprechen, da es sich nicht um die katholische Kirche auf den Philippinen die Kreuzigungen ablehnt. Dennoch geht sie nicht dagegen vor…