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Es ist der älteste Radmarathon der Welt. Es handelt sich dabei nicht um ein Rennen, sondern ein Brevet mit einer Gesamtlänge von 1200 Kilometern, die in höchstens 90 Stunden zu bewältigen sind. Natürlich führt der Weg von Paris zur Atlantikküste und zurück nicht durch absolut flaches Gelände. Insgesamt warten auf die 6900 Teilnehmer etwa 10 000 Höhenmeter. Der einzige Gegner dabei ist der eigene Schweinehund. Zugegebenermaßen ist gerade der oft nicht leicht zu bezwingen. Die Geschichte von Paris-Brest-Paris ist älter, wenngleich unbekannter als die der Tour de France. Das nächste Mal findet das Brevet im August 2019 statt. Nachdem ich mich bereits im Januar vorregistriert habe, muss ich jetzt nur noch alle Quali-Brevets überstehen. Das beinhaltet die Distanzen 200, 300, 400 und 600 Kilometer. Nach 2015 wird es meine zweite Teilnahme sein. Diesmal starte ich im 80-Studen-Zeitlimit. Mein persönliches Ziel ist es, in weniger als 60 Stunden wieder zurück in Paris zu stehen.

Selbst wenn es weiterhin eine große Erfüllung ist, fernab jeden Wettbewerbs ohne jegliche Vorgabe von Route und Zeit in die Pedale zu treten, so ist es auf der anderen Seite etwas Besonderes, an PBP teilzunehmen. Jeder Langstreckenradfahrer wird das verstehen.

Ich werde euch wie immer berichten.

PARIS – BREST – PARIS vom 18. – 22. 8. 2019


Hier ist eine Dokumentation vom PBP 2011.

Wer danach Lust bekommt, findet alle weiteren offiziellen Termine auf der Website der ARA.